Bollinger Bands
Bollinger Bänder (Bollinger Bands)
Bollinger-Bänder oder Bollinger Bands sind ein in den 1980er Jahren von John Bollinger entwickeltes Verfahren zur Chartanalyse. Basierend auf der Normalverteilung wird davon ausgegangen, dass aktuelle Kurse eines Wertpapiers mit größerer statistischer Wahrscheinlichkeit in der Nähe des Mittelwertes vergangener Kurse liegen, als weit davon entfernt.
Bollinger Bands
Bollinger Bands
Bollinger-Bänder bestehen aus:
* einem mittleren Band, das aus dem arithmetisch gleitenden Durchschnitt (simple moving average) der vergangenen n Tage errechnet wird,
* einem oberen Band (entry band), das aus dem gleitenden Durchschnitt zuzüglich k Standardabweichungen errechnet wird und
* einem unteren Band (exit band), das aus dem gleitenden Durchschnitt abzüglich k Standardabweichungen errechnet wird.
Häufig werden für n 20 Tage und für k 2 angenommen, allerdings sind andere Werte möglich.
Wird die einfache Standardabweichung genommen, so liegen statistisch gesehen circa 66% aller Kurse eines Wertpapiers innerhalb der 2 Begrenzungslinien, bei 2 Standardabweichungen sind es 95%.
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