Brandgeld
Brandgeld (fire payment)
Beitrag zur Feuer-Versicherung. Etwa um 1750 wurde in vielen deutschen Gebieten eine staatliche und behördlich organisierte Zwangsversicherung gegen Feuerschaden eingeführt, um der durch Brände verursachten Verarmung ganzer Dörfer und Städte Einhalt zu gebieten.
Das in früherer Zeit von Mitbürgern eingesammelte Geld oder der von der Versicherung ausbezahlte Betrag an einen Brandgeschädigten.
Zahlung für Löschhilfe bei einem Brand, geleistet von dem Geschädigten, der Gemeinde oder der Versicherung und früher in der Regel für die Ausrüstung der Feuerwehr zweckgebunden.
Zahlung, die Eltern von schulpflichtigen Kindern neben dem Schulgeld zur Beheizung der (gemeindlichen) Gebäude zu entrichten hatten.
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