Devisen-Zwangswirtschaft

Devisen-Zwangswirtschaft (foreign exchange control)

Die Regelung des Zahlungsverkehrs in einen anderen Währungsraum oder aus diesem durch ein staatliches Organ (Devisenbehörde). Der freie Verkehr auf dem Devisenmarkt ist gleichzeitig verboten. Ziel der Bewirtschaftung ist es, Angebot und Nachfrage nach ausländischen Zahlungsmitteln aufeinander abzustimmen, um Ungleichgewichte in der Zahlungsbilanz auszuschliessen sowie die Einfuhr lebensnotwendiger Güter (essentials) gegenüber nicht lebensnotendiger Waren (non-essentials) sicherzustellen. ­
Siehe Andienungspflicht, Ausfuhrprämie, Belassungsquote, Devisenbank, Devisendecke, Devisenvergehen, Devisen-Zuteilungsbestätigung, Kapital-Abschottung, Parallelitätsgebot.

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