Dominostein-Effekt

Dominostein-Effekt (dominoes-effect; cascades)

Bewegungen (Kettenreaktion) an der Börse bzw. am Finanzmarkt gesamthaft, ausgelöst durch ­ ungewöhnliche Kursänderungen eines einzigen Papiers, ­ eines bestimmten Marktsegments, ­ durch Schieflage grosser Unternehmen, Banken und Fonds, oder ­ plötzlich auftretende bzw. zum Durchbruch kommende negative Erwartungen, was sich dann ziemlich rasch auf andere Werte überträgt (Wertpapiere werden hastig abgestossen, Investoren ziehen sich zurück; Kapitalanlagegesellschaften müssen Positionen verkaufen, was die Kurse noch mehr drückt). In der Regel wird der Begriff mit einer Baisse verbunden. ­
Siehe Baisse, Blase, spekulative, Börsenkrach, Crash, Currency-Swing, Finanzmarktschock, Panik-Verkäufe, Rush to the exit, Stress-Test, Volatilität. ­
Vgl. Monatsbericht der EZB vom Juli 2003, S. 18 ff.

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