Erwartungsparadoxon, monetäres

Erwartungsparadoxon, monetäres (paradox of monetary confidence)

Bekennt sich eine Zentralbank glaubhaft zur Preisstabilität, dann führt dies nachweislich zu einer niedigeren tatsächlichen Inflationsrate. Denn die Wirtschaftssubjekte ziehen (kreditfinanzierte) Käufe wegen höherer Inflationserwartung nicht vor, und die Lohnanpassungen fallen geringer aus, was zu einer niedrigeren Teuerung führt.

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