Feikaufgeld
Feikaufgeld (manumission fee; ransom)
Von Hörigen für den Loskauf aus der Leibeigenschaft zu entrichtender Geldbetrag.
Bis weit in die Neuzeit hinein an Mohammedaner zu zahlendes Lösegeld, um gefangene Christen und Juden (meistens Seeleute, deren Schiff gekapert wurde) loszukaufen. Der Orden der Mercedarier, von dem Franzosen Petrus Nolascus (1182-1256) gegründet und durch den Spanier Raimund Nonnatus (1204-1240) zur Blüte gebraucht, widmete sich dem Einwerben von Spenden zu diesem Zweck.
Siehe auch Abzugsgeld, Anzugsgeld, Dienstgeld, Dispensationsgeld, Fährgeld, Kindergeld, Kohlengeld, Zunftgeld.
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