Feinsteuerung, volkswirtschaftliche
Feinsteuerung, volkswirtschaftliche (economic fine-tuning)
Der kurzfristige Ausgleich von Störungen im ökonomischen Kreislauf. Dies ist Sache der Wirtschaftspolitik. Denn geldpolitische Impulse auf die Gütermärkte sind durch relativ lange Wirkungsverzögerungen gekennzeichnet; die Geldpolitik muss sich auf die Sicherstellung der Massstabseigenchaft des Geldes beschränken.
Siehe Datenunsicherheit, Long-Lag-Theorie, Modellunsicherheit, Strukturunsicherheit.
Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2004, S. 22 ff.
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