Finanzmarktschocks

Finanzmarktschocks (financial market shocks)

Unerwartete und heftige Reaktionen auf dem Finanzmarkt, in der Regel plötzlicher starker Kurssturz. Auslöser müssen (wie die Vergangenheit lehrt) nicht unbedingt besondere Ereignisse (etwa: Naturkatastrophe, Staatsbankrott) sein. Vielmehr reagieren die Finanzmärkte auf Veränderungen ökonomischer Grunddaten und (wirtschafts-)politischer Wandlungen (etwa die Vernachlässigung der im Stabilitäts- und Wachstumspakt vereinbarten Stabilitätsziele) zunächst zögerlich, dann aber in einem Dominostein-Effekt sehr rasch. ­
Siehe Baisse, Blase, spekulative, Börsenkrach, Crash, Finanzmarkt-Stress, Panik-Verkäufe, Risiko-Tragfähigkeit, Stress-Test, Worst Case Szenario. ­
Vgl. Jahresbericht 2003 der EZB, S. 116 ff.

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