Frontrunning

Frontrunning (so auch im Deutschen gesagt)

Im engeren Sinne die Anpreisung wertloser Papiere (als Geheimtip) durch ­ persönlichen Besuch eines Vertreters oder durch ­ Telephonanruf aus einer Dampfstube bei möglichen Anlegern, meistens bei genau ausgewählten Zielpersonen zu Hause beziehungsweise am Arbeitsplatz. ­
Im weiteren Sinne auch das Bewerben von Dingo-Werten über andere Wege, wie vor allem durch E-Mails, mittels eigener Sites im Internet und mehr und mehr auch durch allein zu diesem Zweck eingerichteter Foren, in denen sich angeblich begeisterte und reich gewordene Anleger austauschen. ­
Siehe Blind Pool, Cold Calling, Dampfstube, Dingo-Werte, Firmenbestatter, Geheimtip, Ghettobanking, Kapitalmarkt, grauer, Kursmanipulation, Offshore-Finanzplätze, Parallel Banking, Scalping, Scheintransaktionen, Umstände, bewertungswichtige, Winkelmakler. ­
Vgl. einzelne Fälle im Jahresbericht 2001 des Bundesaufsichtsamts für den Wertpapierhandel, S. 27 f.

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