Geldadel

Geldadel (money nobility)

Wohlhabende, zahlungskräftige Zeitgenossen; ursprünglich ein abfälliger Ausdruck, vor allem seitens der Vertreter des (alten) Blutadels. ­
Macht einer kleinen vermögenden Gruppe (Finanz-Oligarchie), die einen starken Einfluss in Wirtschaft und Gesellschaft ausübt. ­
Im spätantiken Rom für das Senatorenamt befähigte Personen, die ungeachtet ihrer Herkunft ein bestimmtes Vermögen (Census) besitzen mussten, denen aber im Senatorenamt keinerlei wirtschaftliche Betätigung mehr erlaubt war. ­
Siehe Geldleute, Geldstolz.

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