Geldbezeichnungen, volkstümliche deutschsprachige

Geldbezeichnungen, volkstümliche deutschsprachige (popular names of money used in German)

Von der Geldgeschichte, Geldpsychologie und Sprachwissenschaft nach Bedeutung und Herkunft untersuchte Ausdrücke für Geld, wie sie im Sprachgebrauch ­ des Deutschen gesamthaft bzw. in einzelnen Regionen und/oder ­ einzelnen Volkschichten ­ üblich waren bzw. noch heute sind. Hierzu zählen Namen wie Asche, Bimes, Cash, Draht, Eier, Euronen, Fett, Flocken, Holz, Keulen, Kies (vom jiddischen Wort kis = Geldbeutel?), Kikerlinge, Klötze, Knaster, Knete, Knöpfe, Knüppel, Kohle, Koks, Krazacken, Kröten (nach der Schildkröte auf den altgriechischen Münzen?), Lappen (für Geldscheine), Mäuse, Maxen (Goldmünzen, benannt nach Kurfürst Maximilian II Emanuel von Bayern?) Moos, Mücken, Ocken, Öcken, Penunzen, Piepen, Pimperlinge, Pinke, Pinkepinke, Pinunze, Pulver, Rubel, Schabangas, Schleifen, Schnee, Schotter, Schrube, Sickel, Steine, Stutz, Tacken, Zaster (aus der Gaunersprache für Eisen) und viele andere. ­ In anderen Sprachen ist eine ähnliche Vielfalt festzustellen; im Englischen etwa ready, rhino, blunt, oof, lolly, splosh, chink, dibs, plunks, bucks, bones, siller (schottisch für Silber), dust, tin, brocas, cactus, ends, fierro, ghedis, green, lace, lettuce (vom lateinichen lactura = Milch?), scratchdough, jack, spondulicks (auch: spondulix), simoleons, mazuma (aus dem Jiddischen = das jetzt Notwendige), ducats und weitere.

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