Geldkreislauf

Geldkreislauf (money flow)

In der vereinfachten volkswirtschaftlichen Modellbetrachtung einer geschlossenen (= ohne Verknüpfung mit dem Ausland) Wirtschaft fliesst den Privathaushalten für ihr Angebot an Faktorleistungen (Arbeit, Kapital, Boden) Geldeinkommen (Löhne, Zinsen, Pachten) zu. Dieses Einkommen verwenden die Privathaushalte als Konsumausgaben zur Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen auf dem Gütermarkt. Von da gelangt das Geld als Verkaufserlös zurück zu den Unternehmen, die damit wieder Leistungen von den Privathaushalten auf dem Faktormarkt kaufen. - Soweit Geld gespart wird, fliesst es den Banken zu, die diese Beträge als Darlehen an die Unternehmen weiterleiten. ­
Siehe Horten, Sparen, Sparquote.

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