Geldmarkt-Fonds

Geldmarkt-Fonds (money market fund)

Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellchaft, das ausschliesslich aus verzinslichen Geldmarktpapieren (vor allem Schatzanweisungen, Commercial Papers und Festgelder) sowie Anleihen erstklassiger Schuldner mit einer entsprechenden Restlaufzeit besteht. Sie gelten als risikoarme Anlage, weil auf eine sinnvolle Diversifikation der Fondswerte geachtet wird. Gemessen an der Liquidität sind Anteile von Geldmarktfonds enge Substitute für Einlagen; sie zählen daher bei der EZB auch zu den Monetären Finanzinstituten. ­
Vgl. Monatsbericht der EZB vom September 2003, S. 10 f. (zur statistischen Erfassung im Eurogebiet).

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