Goodharts-Regel
Goodharts-Regel (Goodhart
Jeder nachweislich festgestellte Zusammenhang zwischen makroökonomischen Grössen verändert sich, wenn man ihn für die Zwecke der Geldpolitik nutzbar macht. - In anderer Formulierung: ein herangezogener Indikator wird im gleichen Moment unwirksam, in dem man ihn für die Geldpolitik heranzieht. Denn empirisch berechnete Gesetzmäßigkeiten (beispielsweise zwischen Zinssatz, Geldmenge und Inflation) heben sich auf, sobald in das System von aussen mit dem Ziel der Steuerung eingegriffen wird.
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