Kapitalstrom-Paradoxon

Kapitalstrom-Paradoxon (paradox of international capital flows)

Die Tatsache, dass anlagesuchendes Kapital eher von den armen Ländern in reiche Staaten fliesst als umgekehrt. Der Grund für diesen empirischen Befund liegt darin, dass die Investoren zwar rechnerisch in kapitalarmen Volkswirtschaften einen höheren Gewinn erzielen könnten, sie aber weniger Vertrauen in die Infrastruktur (wie vor allem schlecht ausgebildete Arbeitskräfte, Korruption, brüchige Rechtsordnung, politische Instabilität) haben. ­
Siehe Fluchtgeld, Geldheimat, Geld, sittliches, Hafen, sicherer, Institution, Kapitalbewegungen, internationale.

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