Long-Lag-Theorie

Long-Lag-Theorie (long-lag hypothesis)

Die in der Nationalökonomik erörterte Meinung, dass die Politik der Zentralbank ­ eine sehr lange Wirkungsverzögerung habe (bis zu zwei Jahren), ­ daher am Ende oft das Gegenteil von dem bewirke, was sie erreichen möchte und ­ somit wirtschaftliche Wechsellagen unter Umständen verstärke. - Empirisch scheint sich für den Euroraum eher eine Short-Lag-Annahme zu bestätigen. Danach beträgt die Wirkungsverzögerung im Normalfall maximal sechs Monate. ­
Siehe Bremsweg, geldpolitischer, Geldpolitik, vorausschauende, Modelle, geldpolitische, Transmissionsmechanismus, monetärer.

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