Mühl(en)geld

Mühl(en)geld (mill fee; grinding impost)

1 Früher von den gewerblichen Betreibern einer Mühle in Bargeld zu entrichtende Abgabe (Wasserzins). Bäche galten als Staatseigentum, und die Nutzung des Wassers durch Betriebe war daher gebührenpflichtig. ­
2 Beim Mahlen von Getreide in einer Mühle (gleich welcher Antriebsart) zu zahlender Betrag (Mühlakzise, Mahlsteuer). ­
Siehe Ärariengeld, Brückengeld, Chausseegeld, Dienstgeld, Dispensationsgeld, Fährgeld, Hammelgeld, Heeresgeld, Hochzeitstischgeld, Kindergeld, Kohlengeld, Kurmutgeld, Octroi, Schleusengeld, Schmiergeld, Torgeld, Ungeld, Wägegeld, Wassergeld, Zunftgeld.

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