Originate-to-distribute-Strategie

Originate-to-distribute-Strategie (so auch im Deutschen gesagt)

Geschäftliche Ausrichtung eines Instituts, bei der eigene, im Normalfall gut besicherte Forderungen aus verschiedenartigen Geschäftsbereichen (etwa: Darlehen an Industriebetriebe; Hausbaukredite) an eine Zweckgesellschaft verkauft werden. Der Anreiz zur Weiterreichung der Forderungen besteht darin, dass die originierende Bank für die ausgelagerten Kredite das aufsichtsrechtlich vorgeschriebene Eigenkapital nicht vorhalten muss. - Die Zweckgesellschaft (Conduit) ihrerseits ­ verpackt die Forderungen zu unterschiedlich gemischten Portfolios, ­ teilt sie in einzelne Tranchen mit in der Regel unterschiedlichem Risikogehalt auf und ­ gibt die entsprechenden, zuvor möglichst durch Rating-Agenturen bewerteten Papiere weltweit ab (Repackaging). ­
Siehe Buy-and-hold-Praktik, Verbriefung, Verbriefungsstruktur.

16 mal gesucht, 350 mal gelesen