Preissetzungsmacht
Preissetzungsmacht (pricing power)
Die Möglichkeit einer Wirtschaftseinheit, aufgrund vor allem eines (Quasi)Monopols (OPEC) oder angesichts einer hervorragenden Unit-Value-Relation (die eine sehr hohe Produktqualität bzw. Wertschöpfung widerspiegelt) die Angebotspreise in gewissem Rahmen zu bestimmen. Weil für Darlehen an solche Unternehmen das Risiko geringer als im Durchschnitt der Kreditnehmer einer Bank ist, werden sie in der Regel auch zu günstigeren Konditionen bedient. Dies wiederum stärkt die Ertragskraft der betreffenden Unternehmen.
Siehe Bonitätsklasse, Kreditrisiko, Risikoadjustierung, Strukturwandel, Terms of Trade, Unit-Value-Relation, Wechselkurs.
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