Regel, goldene

Regel, goldene (golden rule)

In der Ethik der Leitsatz jeglichen Handelns: nämlich alles zu vermeiden, was man selbst nicht möchte, das es andere einem antun. ­
In der Finanzpolitik die Forderung, dass die öffentlichen Defizite die öffentlichen Investitionen nicht übersteigen dürfen. Bei Verletzung dieser Regel droht Inflation und Stagnation; eine sachgerechte Geldpolitik wird unmöglich. ­
Siehe Defizitquote, Finanzpolitik, Geldpolitik, Geldwert, Haushaltsdefizit, Stabilitäts- und Wachstumspakt. ­
Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2005, S. 23 ff.

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