Risikoneigung
Risikoneigung (risk appetite)
Allgemein die Bereitschaft der Marktteilnehmer zur Übernahme eines Risikos.
Auf Finanzmärkten die Vorliebe von Anlegern, Engagements mit hoher Verlustgefahr einzugehen. Eine sinkende Risikoneigung führt zu höheren Finanzierungskosten, weil die Renditeforderung der Anleger trotz gleich bleibendem Risikos steigt.
Siehe Anlagenotstand, Performancedruck, Terror-Papiere.
Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2005, S. 91 ff. (ausführliche Darstellung; auch Indikatoren zur Messung der Risikoneigung werden vorgestellt).
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