Spitzenwechsel

Spitzenwechsel (top-level rotation)

Die Unsitte des (in Europa häufigen) Wechsels des altersbedingt ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden einer Bank (und allgemeiner einer Aktiengesellschaft) in den Vorsitz des Aufsichtsrats. Beanstandet wird hier, dass ­ der frühere Vorstandsvorsitzende auf dem neuen Posten seine eigenen Fehler kaschieren und/oder ­ seinem (ungeliebten) Nachfolger Knüppel zwischen die Beine werfen kann. Zur Transparenz eines Unternehmens trägt der Spitzenwechsel auf keinen Fall bei; Anlegerschutzgruppen fordern daher von den Aufsichtsbehörden für Banken ein gesetzliches Verbot.

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