Verbriefung, synthetische

Verbriefung, synthetische (synthetic securitisation)

Forderungen einer oder mehrerer Banken werden zu einem Paket (Sondervermögen, Portfolio) zusammengefasst, das Kreditrisiko wird mittels Kreditderivat getrennt und das Kreditrisiko an eine Zweckgesellschaft verkauft; die Kreditforderung jedoch bleibt (im Unterschied zur True-Sale-Verbriefung) weiterhin in der Bankbilanz. ­
Siehe Buy-and-hold-Praktik, Credit Lined Notes, Kreditderivate, Originate-to-distribute-Strategie, Rückführungs-Option, True-Sale-Verbriefung, Verbriefungsstruktur. ­
Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2004, S.29, Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom März 2006, S.57 (übersichtliche Beispielrechnungen).

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